Chiropraktik für Kinder und Säuglinge

von Julia Busse | Posted On21. März 2017

Die Geburt des eigenen Kindes ist das größte Glück für Eltern und für das Wohlergehen ihres Kindes würden sie alles tun. Viele Eltern wissen jedoch gar nicht, wie groß die mechanischen Kräfte sind, die während der Geburt auf das Baby wirken. Dadurch kann es zu Problemen im Bereich der Wirbelsäule kommen. Daher ist manchmal auch bei Säuglingen der Gang zum Chiropraktor sinnvoll.

Besonders häufig betroffen sind Babys, bei deren Geburt Instrumente wie eine Saugglocke oder Zangen benutzt werden mussten, sowie Mehrlingsgeburten, Kaiserschnitte und Steißgeburten. Typische Symptome mechanischer Störungen der Wirbelsäule nach so einer Geburt können eine Überstreckung des Rückens, eine ständige seitliche Krümmung und eine nur einseitig mögliche Drehung des Kopfes sein. Auch unnatürlich häufiges oder langes Schreien, Schlafprobleme oder Schwierigkeiten beim Stillen sind häufige Beschwerdebilder.
Chiropraktoren sind darin ausgebildet, mögliche Gelenkblockaden und Verspannungen bei Säuglingen zu ertasten und dann durch sanften Druck (etwa mit der Stärke wie beim Testen von reifem Obst) zu lösen. Diese Behandlung ist sowohl sehr risikoarm, als auch effektiv. Häufig sind bei Säuglingen nur etwa drei Behandlungen nötig.
Werden die oben genannten Symptome im Säuglingsalter nicht erkannt und bleiben unbehandelt, kann es unter Umständen im Kindesalter zu Störungen der Motorik, Gleichgewichtsproblemen, Kopfschmerzen und Entwicklungsrückständen kommen. Auch dann noch ist ein Gang zum Chiropraktor möglich und sinnvoll. Nach Ausschluss möglicher anderer Ursachen werden dann die blockierten Gelenke mit leichten Impulsen gelöst.
Falls Sie Rückfragen haben, z.B. ob Ihr Kind von einer Untersuchung durch unsere Chiropraktoren profitieren kann, melden Sie sich gern zunächst telefonisch oder per Email.

Kategorien: Patientenspektrum

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